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Manchmal stechen sie zur Begrüßung
Jeder kann ein Meister auf seinem Gebiet werden. Es gibt nur eine Bedingung: Alles, was man macht, sollte mit Leidenschaft getan werden. Diese fehlt Lucjan Różycki sicherlich nicht, der sich schon seit jungen Jahren mit Bienen beschäftigt.
„Sie begleiten meine Familie schon seit Jahren“, erzählt Herr Różycki. „Mein Großvater hatte auf dem Vilniuser Gebiet viele Bienenstöcke. Einer von diesen aus meiner Bienenzucht stammt von dort. Auch mein Vater und älterer Bruder züchteten Bienen. Wir hatten schon immer viele Imkereien. Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, waren in der Umgebung von unserem Haus immer Bienen. Als mein Vater noch lebte, haben wir sie teilweise transportiert. Heute besitze ich eine Bienenzucht, die aus 75 Bienenstöcken besteht, die 16 Kilometer von Ełk entfernt, im Dorf Brodowo, aufgestellt sind.“
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Wie der Bienenzüchter versichert, ist die Arbeit schwer, jedoch gibt sich auch viel Befriedigung. Auf alles muss geachtet werden. Zum Beispiel muss man die Bienenstöcke im Winter renovieren, den Bienenwachs schmelzen, die Rahmen vorbereiten, säubern, desinfizieren und die Öffnungen erneuern... und das ist nur ein kleiner Teil der Tätigkeiten.
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Herr Lucjan betont, dass man sich das ganze Jahr über, um die Bienen kümmern muss und es gibt immer etwas zu tun.
„Am Anfang habe ich meinem Vater bei der Arbeit zugesehen“, erinnert er sich. „Eines Tages ist eine verirrte Biene unter mein Netz geflogen. Ich stand still und mein Vater musste schnell eingreifen. Mit der Zeit wurde ich immun gegen die Bienenstiche und fühle jetzt fast keinen Schmerz mehr. Ich verbinde mit ihnen jedoch auch ein Paar nicht so schöne Erinnerungen. Manchmal waren die Stiche sehr schmerzhaft. Am Meisten, wenn mich die Bienen in den Ohrenrand gestochen haben. Die größten Schwellungen erlitt ich an der Stirn.“
Herr Różycki erinnert sich an eine Geschichte, als eine Biene in sein Ohr flog. Er betont, dass er sich heute noch an sein Schreien und Weinen erinnert. Er war damals sehr klein und sehr erschrocken.“
„Mein Vater wusste nicht, was passiert war, und ich schrie lauthals“ erinnert er sich. „Ein anderes Mal stach mich eine Biene in die Stirn, die so sehr anschwoll, dass von meinen Augen nur noch eine kleine Spalte zu sehen war, durch die ich fast nichts mehr sehen konnte. Eine ähnliche Geschichte fand bei einer der frühjährlichen Überprüfungen statt. Es war damals sehr heiß. Die Biene stach mich zur Begrüßung. Ich entblößte mein Netz, und sie griff mich an. Das Witzige daran war, dass nur diese eine Biene aus dem Bienenstock herausflog.
Solche Abenteuer hängen von der Bienenart, dem Wetter, Glück und vielen anderen Faktoren ab. Manchmal arbeitet der Bienenzüchter den ganzen Tag in der Imkerei und ihm passiert nichts. Es kommt vor, dass manche mit der Zeit eine Allergie gegen die Stiche entwickeln. Man sollte nicht vergessen, dass Pferde und Kühe sehr empfindlich auf die Stiche reagieren. Bienenstiche können bei diesen Zuchttieren verheerende Folgen haben. Man sollte sie daher entsprechend schützen.“
Wie erkennt man einen guten Honig?
 „Er sollte bei einem guten Bienenzüchter bezogen werden. Dieser sollte vor allem ehrlich sein“, unterstreicht Herr Różycki. „Der Honig lässt sich nicht genau am Geschmack, Geruch oder an der Farbe erkennen. Um eine bestimmte Honigsorte zu erkennen, untersucht man die Anzahl der Pollen. Ich habe immer Blütenhonige. Der Geschmack hängt von dem Gebiet und den Pflanzen ab, aus denen die Bienen den Nektar sammeln. In unserer Region ist der Honig eher hell.“
Lucjan Różycki ist der Meinung, dass in puncto Honig das laufende Jahr definitiv besser ist als das vorherige.
 „Die Bienen mögen keine Hitze“, erklärt er. „Es sollte schwül und feucht sein, denn dann gibt es viel Nektar. Am besten wäre es, wenn es in der Nacht regnen würde. Es ist auch zu beachten, dass die Bienen in der Mittagszeit keinen Nektar sammeln. Interessant ist auch zu wissen, dass der Geruch einer Pflanze die Bienen nicht anlockt. Ein gutes Beispiel ist Holunder. Er duftet wunderschön und sieht schön aus, aber er lockt keine Bienen an. In meinem Leben habe ich zwei Mal eine Biene auf einer Holunderblume gesehen.“
Wie es sich für einen Bienenzüchter gehört, mag Herr Różycki Honig. Am liebsten greift er zum Blütenhonig. Er betont jedoch, dass seine Frau den Rapshonig lieber mag, und hier dann auch den kristallisierten.
 Nach all den Jahren ging ein Wunsch von Herrn Różycki in Erfüllung: Die Verwirklichung eines Projekts, das schon seit vielen Jahren in Planung war, wurde endlich möglich.
 „Ich träumte davon, anderen Menschen von meiner Leidenschaft erzählen zu können“, erklärt er. „Dies wurde dank des Freilichtmuseums möglich, das ich seit vielen Jahren führe. Schon vor vielen Jahren wollte ich so etwas schaffen. Heute kann ich ohne Hindernisse mit denen über die Bienen sprechen, die mich hier besuchen. Ich kann mein Wissen teilen und es bereitet mir viel Freude.“
Das Erkennungszeichen des Freilichtmuseums ist ohne Zweifel der riesige Holzbär, neben dem jeder Besucher gerne für ein Foto posiert. Die Aufmerksamkeit ziehen auch die geschmückten Bienenstücke, Kerzen aus Bienenwachs in Form von Engeln, Blumen und Tieren auf sich. Außerdem greifen die Touristen gerne zu den Honiggläsern. Im Freilichtmuseum befindet sich auch eine kleine Kapelle des Hl. Ambroży, des Schutzheiligen der Bienenzüchter.
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